Mentale Gesundheit im Spitzensport – Alessia Bösch spricht offen im SkiQ-Podcast
Unsere heRAUsragende Athletin Alessia Bösch war zu Gast in Episode 3 des SkiQ-Podcasts und sprach dabei offen über Tabuthemen im alpinen Skirennsport – darunter Essstörungen, mentale Gesundheit und die Herausforderungen eines Comebacks ohne Kaderunterstützung. RAU begleitet Alessia auf ihrem Weg.
Ein Comeback mit Mut und Authentizität
Engelberg (Schweiz) – Die Schweizer Skirennläuferin Alessia Bösch ist nach einer dreijährigen Auszeit eindrucksvoll auf die Bühne des alpinen Skirennsports zurückgekehrt. In Episode 3 des SkiQ-Podcasts „SkiQ goes Engelberg“ sprach die 22-Jährige mit den Moderatorinnen Marie und Mona über ihren unkonventionellen Weg zurück in den Leistungssport – und über Themen, die im Spitzensport noch viel zu selten offen angesprochen werden.
Alessia Bösch, die in jungen Jahren bereits zweimal im C-Kader von SwissSki war, gab ihren Rücktritt aus dem aktiven Sport bekannt – ein Schritt, der eng mit ihren Erfahrungen mit einer Essstörung verbunden war. Heute spricht sie offen und mutig über diese Zeit und setzt damit ein wichtiges Zeichen für zahlreiche Athletinnen und Athleten, die mit ähnlichen Herausforderungen kämpfen.
Tabuthema mentale Gesundheit: Alessia bricht das Schweigen Social Media
Im Podcast schilderte Alessia eindrücklich, wie schleichend und heimtückisch eine Essstörung entstehen kann – besonders im Umfeld des Leistungssports, wo Körper und Leistung ständig im Fokus stehen. Über vier Jahre hielt sie ihr Leiden weitgehend verborgen, bevor sie den Schritt in die Öffentlichkeit wagte.
„Es muss Raum geben, über diese Dinge zu sprechen, weil es so einschränkend ist. Bei mir war es irgendwann an einem Punkt, dass ich kaum meinen Alltag mehr überstehen konnte.“ Alessia Bösch im SkiQ-Podcast, Episode 3
Ihre Botschaft ist klar: Therapie und professionelle Unterstützung sind keine Schwachstelle, sondern ein essenzieller Bestandteil eines gesunden Lebens – im Sport wie im Alltag. Alessia appelliert an alle Betroffenen, sich Hilfe zu suchen, und an das Umfeld, offen zuzuhören und Verständnis zu zeigen.
Social Media als Werkzeug für Authentizität und Sponsoring
Alessia nutzt Social Media bewusst und strategisch, um ihren Weg zurück transparent zu dokumentieren. Dabei zeigt sie nicht nur Trainingseinheiten und Rennergebnisse, sondern auch die Tiefen und Höhen ihres Comebacks. Dieser authentische Ansatz hat ihr nicht nur eine treue Community eingebracht, sondern auch wichtige Partnerschaften ermöglicht, die ihre Karriere überhaupt erst finanzierbar machen.
"Ich bin ein Jahr später sehr dankbar, dass ich das mal probiert habe, denn daraus resultieren tolle Partnerschaften und Sponsoren, die seit Tag 1 an meiner Seite sind und an mich glauben."
RAU: Partner seit dem ersten Tag
RAU ist stolz darauf, Alessia Bösch von Beginn ihres Comebacks an zu unterstützen - noch bevor sie ein einziges Rennen nach ihrer Rückkehr bestritten hatte. Als traditionsreiches Familienunternehmen mit fast 80 Jahren Geschichte teilt RAU die Werte, die Alessia verkörpert: Qualität, Ausdauer, Authentizität und den unbedingten Willen, das Beste aus sich herauszuholen.
Im Podcast erwähnte Alessia RAU mit herzlichen Worten: "RAU hat angefangen, mich zu unterstützen, als ich wirklich noch nichts zum Nachweisen hatte. Sie haben trotzdem etwas in mir gesehen - und ich bin so, so dankbar dafür."
Auch die Moderatorinnen des SkiQ-Podcasts hoben die Partnerschaft lobend hervor und empfahlen den Zuhörerinnen und Zuhörern ausdrücklich, die Webseite von RAU zu besuchen - denn das Angebot an hochwertigen Arbeitsplatzlösungen, von höhenverstellbaren Schreibtischen bis hin zu Werkbänken, sei für jeden relevant.
Ein Comeback, das inspiriert
Alessia Böschs Geschichte ist weit mehr als eine Sportgeschichte. Sie ist ein Beispiel dafür, was möglich ist, wenn man den Mut aufbringt, ehrlich zu sich selbst zu sein, Hilfe anzunehmen und trotz aller Widrigkeiten an seinen Träumen festzuhalten. Mit ihrer Offenheit auf Social Media und in Formaten wie dem SkiQ-Podcast trägt sie maßgeblich zur Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen im Leistungssport bei.
RAU Arbeitsplatzeinrichtungen freut sich, diesen außergewöhnlichen Weg gemeinsam mit Alessia zu gehen, und wünscht ihr für die kommende Saison alles Gute.